Sowohl die Kann-Beschreibungen der Bildungsstandards für Englisch, 8. Schulstufe als auch die Kann-Beschreibungen der Checklisten der Sprachenbiografie im ESPbeziehen sich auf den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen

 

      Während die Standardsüberprüfungen Rückmeldungen über das Funktioneren des Systems liefern und den Lehrenden wichtige Impulse zur Reflexion ihres Unterrichts geben werden, macht die Arbeit mit dem ESP für Lernende und Lehrende die gemeinsamen Ziele der Unterrichtsarbeit auf jeder Stufe des Sprachunterrichts konkret erfassbar und transparent. Das ESP soll Schülerinnen und Schüler zum Sprachenlernen motivieren. indem es ihren Fortschritt und ihre Mehrsprachigkeit deutlich sichtbar macht. 

 

     Vgl. dazu eine Stellungnahme von Veronika Weiskopf-Prantner (Pilotlehrerin des ESP für die Mittelstufe):

 

     ... Es ist ein riesengroßer Fortschritt, dass wir endlich die Bildungsstandards haben. Ich sehe eine große Chance für das ESP darin, dass es in erster Linie verpflichtend in der SprachenlehrerInnenausbildung eingesetzt wird. SprachenlehrerInnen müssen über einen längeren Zeitraum die Philosophie des ESP kennen lernen und für sich selbst erleben, dann wäre in nicht allzulanger Zukunft recht schnell gewährleistet, dass die allermeisten am gleichen Strang ziehen und in die gleiche Richtung und mit der gleichen Zielsetzung arbeiten. Gleichzeitig ist das ESP ganz bestimmt im Hinblick auf die Leistungsstandards an die LehrerInnen zu "verkaufen" - als "Garant" dafür, dass im Unterricht die zu erreichenden Ziele präsent sind.

 

(Auszug aus einem E-Mail)