Das ESP ist ein Lernbegleiter für die Hand der Lernenden und soll zum Sprachenlernen ermutigen - es ist Eigentum der Lernerinnen und Lerner. Diese denken bewusst über ihre eigene Sprachlerngeschichte und über interkulturelle Erfahrungen, die sie gemacht haben, nach und auch darüber, wie sie am besten lernen können; sie reflektieren ihren eigenen Lernprozess, sie schätzen eigene Kenntnisse in verschiedenen Sprachen an Hand der Checklisten der Sprachenbiografie selbst ein, sie setzen sich konkrete, individuelle Lernziele und suchen Arbeiten für das Dossier aus, das ihre Leistungen dokumentieren soll. Das ESP ist kein Beurteilungsinstrument für die Hand der Lehrkräfte, sondern gehört den  Lernenden!

 

Jedes ESP-Modell ist als Langzeitprojekt angelegt, das über 4 bis 5 Jahre für alle (auch außerhalb des Unterrichts erworbenen) Sprachen geführt wird.

 

Lehrerinnen und Lehrer begleiten die Lernenden beim Sprachenlernen und bei der Arbeit mit dem ESP als Expert/innen und ermöglichen so einen individualisierten, schülerzentrierten Zugang zum Lernen. Sie  berichten, dass ihre Schüler/innen sich im Großen und Ganzen realistisch einschätzen können und dass die Arbeit mit dem ESP für viele ein "Motivationsschub" ist.

 

Anregungen und praktische Unterrichtsvorschläge findet man in den Praxisheften des ÖSZ und in  Rose Öhlers case study.     Bericht über den Einsatz des ESP in allen Sprachfächern einer Schule finden Sie auf der Projektplattform des ECML Projektes ELP-WSU .