Wozu sollen wir ein ESP führen?

Einige Argumente für Lernende:

  • Sprachen zu können und zu lernen ist ganz besonders wichtig für Menschen in unserer Zeit, das ESP kann dabei helfen!
  • Dein ESP gehört dir - du selbst beschreibst, was du in den Sprachen, die du sprichst, schon kannst.
  • Auch solche Sprachen zählen, die du außerhalb der Schule erworben hast, bzw. Sprachen, die du nur sprichst, aber nicht schreibst.
  • Das ESP hat drei Teile: Der Sprachenpass ist dein "Sprachenausweis" - hier beschreibst du, was du in allen Sprachen, die du sprichst, schon kannst.
  • Du kannst deine Sprachkenntnisse mit denen anderer Lernender in Europa direkt vergleichen: Die Checklisten und der Sprachenpass beziehen sich auf fünf Fertigkeiten (Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen, Schreiben) auf sechs Stufen: A1, A2, B1, B2, C1, C2 (A1 = Anfängerstufe, C2 = Meisterschaft!). Diese Beschreibungen sind international gebräuchlich. Ein Beispiel dazu:  Zusammenhängendes Sprechen, A1: Ich kann einzelne Wendungen und Sätze gebrauchen, um Leute, die ich kenne, zu beschreiben und um zu beschreiben, wo ich wohne. Diese "Kann-Beschreibungen" findest du im Raster zur Selbstbeurteilung in deinem Sprachenpass.
  • Die Sprachenbiografie ist dein Lernbegleiter: Hier bekommst du Tipps zum Sprachenlernen; mit den Checklisten kannst du dir selbst Lernziele setzen und  einschätzen, was du schon kannst. So kannst du deine Fortschritte deutlich sehen!
  • Du lernst, dich mit deiner eigenen und mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen und wirst dadurch "fit" für die Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen.
  • Arbeiten, die dir ganz besonders wichtig sind, legst du in dein Dossier, um zu zeigen, dass du mit deiner Selbsteinschätzung richtig liegst. Auch Sprachzertifikate und Zeugnisse können hier eingeordnet werden.
  • Den Sprachenpass (und dein Dossier) kannst du bei einem Schulwechsel oder einer Bewerbung vorlegen, um zu zeigen, dass dir Sprachenlernen sehr wichtig ist!